Insolvenz der FTI Touristik GmbH

Sehr geehrter Mandant,

ich verstehe, dass Sie Informationen zu den Möglichkeiten im Rahmen des Insolvenzverfahrens der FTI Gruppe benötigen. Hier sind die wichtigsten Punkte:

  1. Insolvenz der FTI Touristik GmbH: Am 3. Juni 2024 hat die FTI Touristik GmbH, die Obergesellschaft der FTI Group, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt1. Dies betrifft alle bei FTI Touristik GmbH gebuchten Leistungen.
  2. Betroffene Marken und Leistungen:
    • Die Marke FTI in Deutschland, Österreich und den Niederlanden
    • Die Marke 5vorFlug in Deutschland
    • Die BigXtra Touristik GmbH
    • Mietfahrzeugs-Marken wie DriveFTI, Cars&Campers und Meeting Point Rent-a-Car
    • Nicht betroffen sind Leistungen, die bei Drittanbietern (wie TUI, Alltours, DERTOUR) über die Portale der FTI Touristik GmbH oder der BigXtra Touristik GmbH sowie sonnenklar.TV gebucht wurden
  3. Reisen, die bereits begonnen haben:
    • Wenn Sie sich bereits auf einer Pauschalreise befinden (Kombination aus Hotelübernachtungen und Flug), sollten Sie sich an das Service-Team wenden, um individuelle Informationen zu erhalten2.

Bitte beachten Sie, dass die Situation sich weiterentwickeln kann. Ich empfehle Ihnen, die offiziellen Mitteilungen der FTI Group und die FAQs auf deren Website zu verfolgen. Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Fachanwalt für Insolvenzrecht

Signa Holding Insolvenz

Als Mitglieds-Kanzlei der DIRO gibt es spannende Entwicklungen auch für uns! Dr. Christof Stapf aus unserer Wiener DIRO-Kanzlei Stapf Neuhauser Rechtsanwälte OG spielt eine entscheidende Rolle im Sanierungsverfahren der Signa Holding – der größten Pleite in der österreichischen Geschichte. Mit einer Quote von 30 Prozent für die Gläubiger und der Neustrukturierung von 390 Unternehmen in Österreich, werden anspruchsvolle Herausforderungen im mittleren dreistelligen Millionenbereich bewältigt.

Für vertiefende Einblicke empfehlen wir den JUVE Verlag-Artikel: https://www.juve.de/oesterreich/signa-geht-mit-stapf-neuhauser-und-jaufer-in-sanierungsverfahren/

Foto: Annette Kamps / JUVE Verlag

AEROTEXX SOLUTIONS: Kältetechnik-Sparte geschlossen, Pharma-Sparte gerettet

Lorch, 29. September 2023 – Die AEROTEXX SOLUTIONS GmbH, ein Spezialist für Planung, Entwicklung und Herstellung von lufttechnischen Anlagen insbesondere der Raumlufttechnik sowie der Prozesslufttechnik, hat Insolvenz angemeldet. Der Geschäftsbetrieb wurde am 25. Juli 2023 vorläufig gebremst.

Kältetechnik-Sparte geschlossen

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht, Tobias Humpf von der Kanzlei „Prof. Dr. Baumann + Partner“ bestellt. Dieser stand ab Januar, mit seinem Team um Wirtschaftsjurist L.L.M. Tobias Nagel, vor der großen Aufgabe einen Investor für die insolvente Aerotexx zu finden. Der vollständige Verkauf und der Erhalt der Arbeitsplätze durch den Insolvenzverwalter– ein wichtiger Schritt für die bestmögliche Befriedigung der Gläubiger. Unmittelbar nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung durch das Insolvenzgericht Aalen wurde mit potentiellen Investoren Kontakt aufgenommen, um eine übertragene Sanierung zu bewerkstelligen. Zudem wurde versucht weitere Aufträge zu gewinnen.

Nach langatmigen und diskussionsreichen Verhandlungen vertieften sich die Kaufvertragsverhandlungen mit zwei Investoren auf diese man sich schließlich konzentrierte. Diese nahmen jedoch, kurzfristig und unvorhersehbar von dem Unternehmenskauf Abstand.

Nach intensiven Bemühungen konnte für die Kältetechnik-Sparte kein Interessent gefunden werden. Dieser Teilbetrieb musste daher geschlossen werden, so Insolvenzverwalter Tobias Humpf. Die 10 Mitarbeiter in diesem Bereich wurden entlassen.

Gründe für die Schließung der Kältetechnik-Sparte

Die Schließung der Kältetechnik-Sparte war auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zum einen war der Markt für Kältetechnik in den letzten Jahren rückläufig. Zum anderen hatte die AEROTEXX SOLUTIONS GmbH in diesem Bereich in den letzten Jahren Verluste gemacht. Es konnten unzureichende Kundenaufträge akquiriert werden.

Pharma-Sparte gerettet

Die Pharma-Sparte konnte hingegen gerettet werden. Sie wurde an ein Unternehmen aus der Region kurzfristig veräußert. Die 7 Mitarbeiter in diesem Bereich wurden übernommen.

Gründe für die Rettung der Pharma-Sparte

Die Pharma-Sparte war in den letzten Jahren profitabel und hatte ein gutes Auftragsbuch. Das Unternehmen aus der Region, an das die Pharma-Sparte veräußert wurde, ist ein Spezialist für die Herstellung von pharmazeutischen Anlagen und hat sich verpflichtet, die Arbeitsplätze der 7 Mitarbeiter zu erhalten.

„Wir bedauern sehr, dass wir die Kältetechnik-Sparte schließen mussten“, sagte Humpf. „Leider konnten die Mitarbeiter in Ermangelung von Aufträgen nicht erhalten werden.“

Die Firma AEROTEXX SOLUTIONS GmbH muss Insolvenz anmelden

Die Spezialistin für Planung, Entwicklung und Herstellung von lufttechnischen Anlagen insbesondere der Raumlufttechnik sowie der Prozesslufttechnik musste aufgrund von Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht Aalen stellen.

Die Insolvenzzahlen sind im vergangenen Jahr erheblich gestiegen. Hohe Energiekosten und steigende Zinsen belasten die Unternehmen. Nun ist auch die AEROTEXX SOLUTIONS GmbH zahlungsunfähig.

Am vergangenen Montag wurden die 21 Mitarbeiter über den Insolvenzantrag informiert.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Tobias Humpf von der Kanzlei Prof .Baumann + Partner in Aalen/ bestellt. Damit sind Verfügungen nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters Tobias Humpf wirksam. Nach heutigem Kenntnisstand wird das vorläufige Insolvenzverfahren voraussichtlich bis Ende September andauern. Danach wird über den weiteren Verfahrensgang entschieden.

Geschäftsbetrieb. Der Geschäftsbetrieb wird während der Dauer des vorläufigen Insolvenzverfahrens fortgeführt

„Wir prüfen derzeit die Sanierungsfähigkeit“, erklärt der vorläufige Insolvenzverwalter Tobias Humpf. „Die Geschäftsführung wird zusammen mit Gläubigern und Banken die Sanierung fortsetzen, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen und nachhaltig neu aufzustellen. Mit seinem Team um die Wirtschaftsjuristen Nagel und Neurauter, sowie Steuerberatern und Rechtsanwälten soll alles daran gesetzt werden die 21 Arbeitsplätze und die verschiedenen Standorte zu erhalten.

SBS wird ein Unternehmen der ISO-Chemie

Die zum Ende der Corona–Krise im Dezember 2022 in die Insolvenz geratene Aalener SBS Maschinenfabrik GmbH hat durch die Initiative des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Tobias Humpf und dessen Team einen finanzkräftigen Investor gefunden. Die Gläubigerversammlung hat der Übernahme am 27.04.2023 zugestimmt. Der neue Investor stammt aus dem Umfeld der ISO-Chemie GmbH in Aalen.

Die ISO-Chemie ist ein innovatives Familienunternehmen mit über 50 eigenen Patenfamilien. Gegründet 1977, ist das Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern schwerpunktmäßig Hersteller für innovative Abdichtlösungen und Schaumstoffprodukte. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte durch eigene Niederlassungen innerhalb Europas und mit Partnern in Übersee.

Den beiden Unternehmern und Geschäftsführern der ISO-Chemie, Josef Deiß und Dr. Martin J. Deiß ist es im Übernahmeprozess gelungen, den gesamten Mitarbeiterstamm zu erhalten und dadurch die Fortführung der SBS sicherzustellen. „Die Erhaltung der Arbeitsplätze, sowie die Diversifikation in zukunftsweisende Marktbereiche und nicht zuletzt die Ausnützung von Synergien sind die wichtigsten Gründe für die Übernahme“, so Dr. Deiß über die Hintergründe der Transaktion.

Angeführt durch den Geschäftsführer Patrick Bollheimer firmiert die Nachfolgefirma der 1985 gegründete SBS Maschinenfabrik GmbH nun bereits seit März 2023 unter der Bezeichnung SBS TECH GmbH. „Mit dem neuen Eigentümer sind wir nicht nur finanziell bestens für eine erfolgreiche Zukunft gerüstet“, so Bollheimer zu den Perspektiven der SBS Tech.

Die SBS TECH ist Hersteller für präzise, partikelfrei gereinigte Bauteile und Baugruppen aus jeglichen Metalllegierungen und Kunststoffen. Beliefert werden u. A. die Branchen Medizintechnik, Optik, Luftfahrt, Automotive, Halbleiterindustrie sowie der Maschinen- und Anlagenbau.

Neustart für die Klingler Bau GmbH

Die Klingler Bau GmbH mit Sitz in Michelfeld musste aufgrund von fehlender Liquidität im Januar Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Zum Geschäftsgegenstand dieser gehörten die Durchführung von Hoch-, Tief- und Komplettbauarbeiten aller Art.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht, Tobias Humpf von der Kanzlei „Prof. Dr. Baumann + Partner“ bestellt. Dieser stand ab Januar, mit seinem Team um Wirtschaftsjurist L.L.M. Tobias Nagel, vor der großen Aufgabe einen Investor für die insolvente Klingler Bau GmbH zu finden. Der vollständige Verkauf und der Erhalt der Arbeitsplätze durch den Insolvenzverwalter– ein wichtiger Schritt für die bestmögliche Befriedigung der Gläubiger.

Unmittelbar nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung durch das Insolvenzgericht Heilbronn wurde mit potentiellen Investoren Kontakt aufgenommen, um eine übertragene Sanierung zu bewerkstelligen.

Nach langatmigen und diskussionsreichen Verhandlungen vertieften sich die Kaufvertragsverhandlungen mit einem Investor auf den man sich schließlich konzentrierte. Dieser nahm jedoch, kurzfristig und unvorhersehbar von dem Unternehmenskauf Abstand.

Daraufhin wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt um in knapp zwei Wochen einen neuen Investor zu finden, vor allem um alle Arbeitsplätze erhalten zu können. Insgesamt war Herr Humpf mit neu Investoren im Gespräch. Es fanden zahlreiche zeitaufwendige Telefonate und Gespräche statt um einen Unternehmenskauf doch noch zu bewerkstelligen.

Von den neun Investoren verfestigte sich das Kaufinteresse von einem Investor derart, dass es mit diesem, zu erneuten Kaufvertragsverhandlungen und Besichtigungen der Baustellen kam.  Am Ende aller Verhandlungsgespräche konnte glücklicherweise die Hitz Tiefbau GmbH & Co. KG als Käuferin gefunden werden.

„Wir waren von Beginn an der Überzeugung, dass die Unternehmen eine Zukunft haben und dass es Optionen für die Fortführung gibt. Für den gesamten Baubereich, haben wir jetzt nach umfangreichen und intensiven Verhandlungen mit zahlreichen Interessenten eine Lösung realisiert.“, so Humpf.

Besonders erfreulich sei an dieser übertragenden Sanierung, dass es innerhalb eines sehr engen Zeitfensters gelungen sei, ein für alle Parteien – besonders natürlich die Gläubiger – gutes Ergebnis zu realisieren. Auch die Ausgangssituation sei nicht ganz alltäglich gewesen, betont Humpf. „Die Sanierung eines Unternehmens ist immer unser vorrangiges Ziel, das wir häufig auch erreichen. Damit stellen wir die bestmögliche Gläubigerbefriedigung sicher“, verweist der Insolvenzverwalter auf die hohe Sanierungsquote seiner Kanzlei; seit Anfang des Jahres 2009.

Die Kanzlei Prof. Baumann und Partner mit 90 Mitarbeitern berät Unternehmen aller Branchen mit Jahresumsätzen von 1 Mio. bis 1500 Mio. € in rechtlichen und steuerlichen Fragen.

Herr Rechtsanwalt Tobias Humpf, Fachanwalt für Insolvenz und Sanierungsrecht, sowie Bank- und Kapitalmarktrecht, führt seit mehr als 20 Jahren über 1.000 Fälle zu erfolgreichen Ergebnissen.

„Da wir die typischen Probleme dieser Unternehmen und deren Familien bestens kennen, sind wir der richtige Ansprechpartner jetzt und in Zukunft.
Unternehmerisch denken und sprechen – dies nicht nur als rechtlicher Berater, sondern auch wirtschaftlicher Berater.“

SBS Maschinenfabrik GmbH : Unternehmenserhalt geglückt – Käufer gefunden

Die in der Corona- Krise in die Insolvenz gerutschte SBS Maschinenfabrik GmbH hat mithilfe von Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Tobias Humpf  und seinem Team Wirtschaftsjurist L.L.M. Tobias Nagel und Rechtsanwältin Miriam Humpf einen finanzkräftigen Investor gefunden. Nachdem im Dezember 2022 Insolvenzantrag gestellt wurde, und RA Humpf und seinem Team ein Insolvenzgeldzeitraum von nur wenigen Wochen zur Verfügung stand, musste schnellstmöglich ein neuer Investor gefunden werden um den Geschäftsbetrieb zu sanieren. Nach Gesprächen mit zahlreichen Interessenten hat sich der Gläubigerausschuss für einen Investor entschieden, der die Maschinenfabrik mit Standort in Aalen übernahm und zukünftig weiterführen wird. Der Investor hat das interessanteste Fortführungskonzept sowie das tragfähigste Angebot unterbreitet womit ein Betriebsübergang gewährleistet werden kann. Alle mit dem Unternehmen verbundene Arbeitsplätze konnten somit erhalten werden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Erfolgreicher Neuanfang: Insolvenz als Chance für Fleischeslust Barbecue & Bistro

Durch zu langanhaltende Bauarbeiten und einer damit verbundenen Schließung, dazu die Inflation, die gestiegenen Preise für Energie und Lebensmittel geriert das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage.

Mithilfe von Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Tobias Humpf und seinem Team um Wirtschaftsjurist L.L.M Tobias Nagel haben sich neue Investoren gefunden, die die Geschäftsbetriebe mit Standort in Ellwangen und Unterkochen übernahmen und zukünftig weiterführen. Dies in einer Rekordzeit von 3 Wochen. Nachdem Im Dezember 2022 Insolvenzantrag gestellt wurde und Herrn Humpf lediglich ein Insolvenzgeldzeitraum von 4 Woche zur Verfügung stand, mussten alle Hebel in Bewegung gesetzt werden um den Geschäftsbetrieb zu sanieren.

Insbesondere ist es gelungen, für Unterkochen einen Investor zu finden, der sich nun langfristig beim Team von Fleischeslust engagieren möchte. „Wir konnten in sehr kurzer Zeit gemeinsam mit Familie Heger einen Plan für die Zukunft des Unternehmens erstellen“, so das Team der Firma Raab & Miske aus Essingen. „Wir alle lieben die Burger von Fleischeslust und es war uns sehr wichtig, diesem Produkt und dem Team dahinter eine Chance zur Fortführung zu geben. Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn wir wirtschaftlich sind. Daher liegen nun arbeitsreiche Monate vor uns.“

Alle mit dem Unternehmen verbundene Arbeitsplätze konnten glücklicherweise erhalten werden.

Investor für die Altmühlkorn GmbH Weidenbach gefunden

Der aufgrund des Ukrainekrieges und daraus resultierender Lieferausfälle/Markverwerfungen in Schieflage geratene Bio Getreidehändler, die Altmühlkorn GmbH wird unter neuer Flagge, der ÖVG Ökologische Vermarktungsgesellschaft weitergeführt.

Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Tobias Humpf von der Kanzlei Prof .Baumann + Partner in Dinkelsbühl konnte im Rahmen der heutigen Gläubigerversammlung vor dem Amtsgericht Ansbach deren Zustimmung zum Verkauf des Geschäftsbetriebes der Altmühlkorn GmbH erlangen.

Damit konnten alle damit verbundenen Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Geschäftsbetrieb

Der Geschäftsbetrieb wird in einer Partnerschaft mit dem führenden Vermarkter für Bio-Getreide in Bayern fortgeführt, so Herr Daniel Schübel.

Gegründet wurde das Unternehmen

ÖVG Ökologische Vermarktungsgesellschaft mbH
Oberschönau 4b

91722 Arberg

Die KLINGLER Bau GmbH muss Insolvenz anmelden

Die KLINGLER Bau GmbH in Michelfeld hat beim Amtsgericht Heilbronn die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Ausschlaggebend waren neben massiven unkalkulierbaren Kostensteigerungen im Energie- und Baumaterialbereich auch Auftragseinbrüche in großem Maße, die die Firma stark beeinträchtigten. Es fehlt Liquidität, um ausstehende Forderungen zu begleichen.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Tobias Humpf von der Kanzlei Prof. Dr. Baumann + Partner in Aalen bestellt. Damit sind Verfügungen nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters Tobias Humpf wirksam. Nach heutigem Kenntnisstand wird das vorläufige Insolvenzverfahren voraussichtlich bis Ende März andauern. Danach wird über den weiteren Verfahrensgang entschieden.

Geschäftsbetrieb

Der Geschäftsbetrieb wird während der Dauer des vorläufigen Insolvenzverfahrens in ungeschmälertem Umfang fortgeführt.

Die Rolle der Gläubiger und Investoren

Hauptgläubiger im Verfahren sind Großlieferanten sowie Kreditinstitute. Ein vorläufiger Gläubigerausschuss ist nicht eingerichtet.

Gegründet wurde die KLINGLER Bau GmbH im September 2021 und entwickelte sich kontinuierlich zum Spezialisten für Hoch- und Tiefbau. Bis heute wurden neben Einfamilienhäusern für private Bauherren auch Mehrfamilienhäuser für örtliche Bauträger in der Region Hohenlohe errichtet. Die konsequente digitale Ausrichtung und das junge Team waren von Beginn an ein Wettbewerbsvorteil, weshalb sich Bauherren für einen Wohnbau mit KLINGLER Bau entschieden haben.

„Wir halten KLINGLER Bau für sanierungsfähig. Die Vorhaben werden umgesetzt und die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Das Insolvenzverfahren bietet den gerichtlichen Rahmen, um dieses Vorhaben umzusetzen“, erklärt Rechtsanwalt Tobias Humpf. „Die Geschäftsführung wird zusammen mit Gläubigern und Banken die Sanierung fortsetzen, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen und nachhaltig neu aufzustellen. Mit seinem Team von Insolvenzspezialisten um den Juristen Tobias Nagel , sowie Steuerberatern und Rechtsanwälten soll alles daran gesetzt werden die 13 Arbeitsplätze zu erhalten. Parallel laufen bereits konkrete Gespräche mit Investoren, die eine Übernahme und Fortführung der Firma anstreben.