Steuerinformationen für Mandanten 07/2021

Aktuelle Steuerthemen im Informationsbrief für Mandanten.

Inhalt Ausgabe Juli 2021

  1. Günstigere Besteuerung bei Altersrenten erforderlich

  2. Investitionsabzugsbetrag: Weitere Verlängerung der Investitionsfrist geplant

  3. Abzug von verteilten Erhaltungsaufwendungen im Todesfall

  4. Sponsoring eines Freiberuflers als Betriebsausgaben

  5. Zurückbehaltung von Sonderbetriebsvermögen bei unentgeltlicher Übertragung eines Mitunternehmeranteils

  6. Optionsmöglichkeit für Personengesellschaften zur Besteuerung wie Körperschaften

  7. Bestimmung der „ortsüblichen Marktmiete“ bei verbilligter Vermietung an Angehörige

  8. Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste verfassungswidrig?

Steuerinformationen für Mandanten 06/2021

Aktuelle Steuerthemen im Informationsbrief für Mandanten.

Inhalt Ausgabe Juni 2021

  1. Abgrenzung zwischen Geldleistung und Sachbezug beim Arbeitslohn
  2. Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse mit nahen Angehörigen
  3. Erbschaftsteuerbefreiung für „Familienheim“: Verzögerte Selbstnutzung durch die Erben
  4. Verrechnung von Zinsen auf Steuernachzahlungen und -erstattungen
  5. Umsatzsteuer: Versandhandel wird „Fernverkauf“
  6. Grunderwerbsteuer bei Erwerb von Gesellschaftsanteilen
  7. Erstattung von Vorsteuerbeträgen aus sog. Drittstaaten (Nicht-EU-Staaten)

Steuerinformationen für Mandanten 05/2021

Aktuelle Steuerthemen im Informationsbrief für Mandanten.

Inhalt Ausgabe Mai 2021

  1. Wertverluste von Aktien infolge der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei einer AG

  2. Corona-Krise: Weitere Verlängerung von Stundungen und Anpassung von Vorauszahlungen

  3. Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen

  4. Weniger Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte bei Homeoffice

  5. Vorsteueraufteilung bei Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes

  6. Private Kapitalerträge in der Einkommensteuer- Erklärung 2020

Steuerinformationen für Mandanten 04/2021

Aktuelle Steuerthemen im Informationsbrief für Mandanten.

Inhalt Ausgabe April 2021

  1. Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Computerhardware und Software nur noch ein Jahr

  2. Progressionsvorbehalt: Lohnersatzleistungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise

  3. Aktuelle Grunderwerbsteuersätze

  4. Drittes Corona-Steuerhilfegesetz: Umsatzsteuer-Satz in der Gastronomie – Kinderbonus – Verlustrücktrag

  5. Berücksichtigung von Aufwendungen bei Auslands(praxis)semestern

  6. Vernichtung von Buchhaltungsunterlagen

Steuerinformationen für Mandanten 03/2021

Aktuelle Steuerthemen im Informationsbrief für Mandanten.

Inhalt Ausgabe März 2021

  1. Coronabedingte Fristverlängerung bei der Rücklage für Ersatzbeschaffung
  2. Sachbezug bei Teilnahme am Firmenfitness-Programm
  3. Kürzung der steuerfreien Verpflegungspauschalen bei Nichteinnahme von gestellten Mahlzeiten
  4. Wildtierschäden als außergewöhnliche Belastungen?
  5. Grundsteuer-Erlass wegen Ertragsminderung
  6. Haushaltsnahe Dienstleistungen: Reinigung von Gehweg und Fahrbahn
  7. Erbschaft-/Schenkungsteuer: Urenkel gelten nicht als Enkel
  8. Abgabefrist für Steuererklärungen 2019 sowie Karenzzeit für Steuerzinsen werden gesetzlich verlängert
  9. Prozesskosten als außergewöhnliche Belastungen: Rechtsstreit um Umgangsrecht und Unterhalt
PDF-Datei (Klick auf Bild)

Die »GameStop-Börsenschlacht« – Kleinanleger gegen Leerverkäufer

GameStop – Kleinanleger gegen Leerverkäufer

Wie Tageschau.de berichtet hat die Börsenschlacht um den Computerspielehändler Gamestop hat offenbar einige Hedgefonds massiv getroffen. Droht nun ein Flächenbrand, der den gesamten Aktienmarkt ins Wanken bringt?

Experten zufolge handelt es sich um eine neue Art des Protests gegen die Finanzwelt, eine “Re-Occupy Wall Street”-Bewegung, die sich nun mit Hilfe von Apps, sozialen Netzwerken und Discountbrokern gegen die “Big Boys” der Börse richtet, statt auf der Straße zu demonstrieren.

Hier lesen Sie den ganzen Artikel

Steuerinformationen für Mandanten 02/2021

Aktuelle Steuerthemen im Informationsbrief für Mandanten.

Inhalt Ausgabe Februar 2021

  1. Jahressteuergesetz 2020: Wichtige Änderungen
  2. Lohnsteuerbescheinigungen 2020
  3. Dauerfristverlängerung für Umsatzsteuer-Vorauszahlungen 2021
  4. Frist für Jahresmeldungen in der Sozialversicherung 15. Februar
  5.  Förderung durch Baukindergeld wird verlängert
  6. Aufteilung des Gesamtkaufpreises für bebautes Grundstück
  7. Umsatzsteuerliche Auswirkungen durch den Brexit
  8. Erweiterung der Corona-Hilfen: Abgabefrist für Steuererklärungen 2019 – Verlängerungen Stundungsmöglichkeiten
PDF Download (klick aufs Bild)

BP ist zertifizierte Kanzlei nach ISO 9001:2015

Die Zertifizierungsstelle der TÜV SÜD Management Service Service GmbH, bescheinigt der Kanzlei Prof. Dr. Baumann + Partner mbB – Rechtsanwalt Tobias Humpf – für die Erbringung anwaltlicher Leistungen und Insolvenzverwaltung, ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt hat und anwendet. Der Nachweis wurde durch die Audit 707120962 erbracht, dass die Forderungen der ISO 9001:2015 erfüllt sind.

Das Zertifikat kann hier eingesehen werden (Klick aufs Bild):

Urteil gegen die Daimler AG im »Dieselskandal«

Diesel Abgas-Skandal

Rechtsanwältin Natalie Pfeifle-Dirschka aus der Kanzlei Prof. Dr. Baumann und Partner erwirkt Urteil gegen die Daimler AG im “Dieselskandal” vor dem Landgericht Stuttgart.

In der Urteilsbegründung stellt das Gericht fest, dass das Fahrzeug über eine unzulässige Abschalteinrichtung verfügt. Die Klägerpartei hat deshalb einen Schaden erlitten, welcher durch ein Verhalten der Beklagten entstanden und welches wegen Täuschung des KBA und der Verbraucher sowie der Beeinträchtigung der Umwelt als sittenwidrig zu qualifizieren ist. Die Beklagte hat dabei vorsätzlich gehandelt. Aufgrund dessen hat der Kläger einen Anspruch auf Schadensersatz.

toma Gastro wieder auf Kurs

Alle Filialen und die 140 Arbeitsplätze bleiben erhalten | Insolvenzverfahren ist abgeschlossen

toma gastro, Betreiber von sechs Burger-King-Filialen, agiert wieder selbstständig. Neuer Eigentümer ist eine Gesellschaft des Geschäftsführers Tobias Wolf. Alle Filialen und damit auch sämtliche Arbeitsplätze bleiben erhalten. Inzwischen konnte der Umsatz wieder auf das Niveau von vor der Corona-Krise gesteigert werden.

Der Umsatz der Restaurantkette entlang der Autobahnen A3, A6 und A9 sowie an der B85 war im März dieses Jahres um mehr als 50 Prozent eingebrochen, verursacht durch das Coronavirus und die entsprechenden Einschränkungen für die Gastronomie und den Reiseverkehr. Die Restaurants waren über viele Wochen geschlossen, nur die DriveThru-Schalter waren geöffnet.

Aufgrund fehlender Liquidität musste die toma gastro GmbH am 30. März 2020 beim Amtsgericht Aalen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragen, am 1. Juni 2020 wurde das Verfahren eröffnet. Bei der Sanierung in Eigenverwaltung kann die bestehende Unternehmensführung weiter agieren. Das Verfahren wird von einem vom Amtsgericht bestellten Sachwalter beaufsichtigt, in diesem Fall von Marcus Winkler von der Kanzlei WINKLER GOSSAK in Stuttgart. Für die rechtliche Begleitung des Sanierungsprozesses war Tobias Humpf, Fachanwalt für Insolvenzrecht in der Kanzlei Baumann + Partner am Standort Aalen/Dinkelsbühl, verantwortlich. Wirtschaftsjuristin Tina Kade, ebenfalls von Baumann + Partner, betreute die Unternehmenstransaktion. Die betriebswirtschaftliche Beratung von toma gastro übernahmen Berthold Alleweldt und Peter Hamela von RIAL Consulting.

Ziel des Verfahrens war, dass die Geschäftsführung zusammen mit den Gläubigern das Unternehmen sanieren und einen Neustart ermöglichen. Der Eigenverwaltung ist es nun gelungen, die toma gastro an eine bereits bestehende Gesellschaft des Geschäftsführers Tobias Wolf zu veräußern. Damit ist die Zukunft der sechs Filialen und der rund 140 Arbeitsplätze gesichert.

„Ich freue mich, dass wir eine auskömmliche Lösung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter finden konnten. Wir sind nun gut positioniert und schauen wieder optimistisch in die Zukunft. Der Umsatzzuwachs in den vergangenen Wochen zeigt aufs Neue, wie viel Potenzial in unserer Marke Burger King und in den Standorten liegen“, sagt Geschäftsführer und Eigentümer Tobias Wolf.

„Wir kamen in dem Verfahren gut voran, auch weil wir inzwischen wieder über ausreichend liquide Mittel verfügten und so die Suche nach einem Investor ohne Zeitdruck vonstattengehen konnte. Zusammen mit Geschäftsführung, Gläubigern und Banken ist es uns gelungen, das Unternehmen nachhaltig neu aufzustellen“, erklärt Rechtsanwalt Tobias Humpf von der Kanzlei Baumann + Partner.

„Die Ausgangslage sowie die durch den Geschäftsführer Tobias Wolf geplanten Sanierungsmaßnahmen waren prädestiniert für ein Eigenverwaltungsverfahren. Alle Beteiligten haben zugunsten einer stabilen Unternehmensfortführung sowie der Interessen der Gläubiger professionell zusammengearbeitet“, so der Sachwalter Marcus Winkler.

Über die toma gastro GmbH

Die toma gastro GmbH ist in der Systemgastronomie tätig und betreibt im Franchisesystem mit der Marke Burger King sechs Restaurants in Regensburg, Himmelkron (bei Kulmbach), Schlüsselfeld (bei Bamberg), Herrieden (bei Ansbach), Schnaittach (bei Nürnberg) und Amberg. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Ellwangen und beschäftigt aktuell rund 140 Mitarbeiter. Geschäftsführer der toma gastro GmbH ist Tobias Wolf.

Über die Insolvenz in Eigenverwaltung

Das Insolvenzverfahren kann – anstelle des vom Amtsgericht bestellten Insolvenzverwalters – auch in Eigenverwaltung (§ 270 InsO ff.) geführt werden. Hierbei bleibt bzw. bleiben der oder die Geschäftsführer in der Verantwortung für das Unternehmen, überwacht durch einen vom Gericht bestellten Sachwalter. Die Eigenverwaltung bietet sich an, wenn das Unternehmen den Antrag auf ein Insolvenzverfahren frühzeitig, z. B. bei drohender Zahlungsunfähigkeit, stellt und bereits in einem frühen Verfahrensstadium einen Plan mit dem Ziel der Sanierung vorlegt – wie es bei toma gastro der Fall war.